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Wie funktioniert ein Gelenk?

wie funktioniert ein Gelenk – Roll-Gleit-Prinzip Schulter
wie funktioniert ein Gelenk – Roll-Gleit-Prinzip Schulter

Wie funktioniert ein Gelenk eigentlich, wenn wir einen Arm seitlich heben oder ein Bein beugen? Die Antwort liegt im sogenannten Roll-Gleit-Prinzip: Damit ein Gelenk reibungslos und schmerzfrei arbeitet, muss die eine Gelenkfläche nicht nur rollen, sondern gleichzeitig gegenläufig gleiten. Am Beispiel des Schultergelenks – einem der beweglichsten Gelenke des Körpers – erkennen wir dieses Prinzip ganz deutlich.

Kurz gesagt: Ein Gelenk braucht zwei Bewegungen gleichzeitig, nicht nur eine. Der Kopf rollt – und gleitet im selben Moment ein Stück gegenläufig, sonst wandert er aus der Mitte seiner Pfanne. An der Schulter merkt man das besonders gut: Fehlt das Gleiten, wird’s eng unter dem Schulterdach.

Wie funktioniert ein Gelenk am Beispiel der Schulter – und wie können Schulterschmerzen entstehen?

Im folgenden kurzen Video erklären wir dir das Prinzip einmal von Grund auf: vom Aufbau des Schultergelenks über das Zusammenspiel von Rollen und Gleiten bis hin zu dem, was passiert, wenn genau das nicht mehr richtig funktioniert.

Dieses Roll-Gleit-Prinzip gilt nicht nur für die Schulter, sondern für die meisten Gelenke des menschlichen Körpers – von der Hüfte bis zum Knie. Wird die Gleitkomponente durch Verspannungen, Blockaden oder muskuläre Dysbalancen gestört, kann das zu Reibung, Verschleiß und Schmerzen führen. Mehr zur Anatomie von Gelenken findest du auch in diesem Wikipedia-Artikel zum Thema Gelenk. Wenn sich dein Gelenk nicht mehr frei und rund anfühlt, vereinbare gerne einen Termin in unserer Praxis – gemeinsam finden wir heraus, was dein Gelenk wieder ins Gleiten bringt.

Im nächsten Video schauen wir uns an, wo die Ursachen für so eine gestörte Mechanik häufig entstehen – und wie wir in der Praxis konkret damit arbeiten. Mit den Techniken, die uns hier zur Verfügung stehen – von Osteopathie und Chiropraktik über Angewandte Kinesiologie bis zur Bioresonanz und PSE – können wir gezielt Einfluss auf eine gestörte Biomechanik nehmen. Im Kern geht es dabei immer um dasselbe Prinzip: die Kommunikation zwischen Nervensystem und seinen ausführenden Organen wiederherzustellen – in diesem Beispiel sind das die Gelenke des Bewegungsapparates. Mehr dazu bald hier im Blog.

Häufig gefragt

Wie funktioniert ein Gelenk eigentlich?

Zwei Flächen müssen zusammenpassen – eine größere, rundere, die in eine kleinere, flachere hineinpasst. Bei Bewegung rollt die größere Fläche, und gleichzeitig gleitet sie ein Stück gegenläufig. Nur durch dieses Zusammenspiel bleibt sie mittig, sonst würde sie einfach aus ihrer Pfanne herauswandern.

Was bedeutet Roll-Gleit-Prinzip?

Genau dieses Zusammenspiel aus Rollen und Gleiten. Der Name kommt aus der Bewegungslehre (Arthrokinematik) und beschreibt, wie sich zwei Gelenkflächen bei jeder Bewegung zueinander verhalten müssen, damit nichts klemmt.

Warum tut die Schulter beim Bewegen manchmal weh?

Oft, weil das Roll-Gleiten nicht richtig gesteuert wird. Der Oberarmkopf stößt dabei an seinen Gelenkpartner an und verursacht so eine Irritation der Weichteile, die dann zu wenig Platz haben.

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