Hast du dir schon mal den Fuß umgeknickt? Im Video zeige ich dir, was dabei in der Kette des Beins passieren kann. Darunter findest du alles zum Nachlesen. Wie das Bein als Kette funktioniert, erkläre ich in Teil 1 „Das Bein als Kette einfach erklärt“.
Das Umknicken
Beim typischen Umknicken rollt der Fuß über die Außenkante. Die Bänder am Außenknöchel werden dabei stark gedehnt, am häufigsten das vordere Außenband.
Der Talus
Dabei kann das Sprungbein, der Talus, ein Stück nach vorne rutschen. Danach lässt sich der Fuß oft schlechter zum Schienbein heranziehen. Das merkt man zum Beispiel beim Treppabgehen oder in der Hocke.
Das Wadenbein
Auch das Wadenbein wird mitgezogen: unten am Außenknöchel, wo die Außenbänder ansetzen, und oben am Wadenbeinköpfchen. Beide Enden hängen über eine feste Membran und zwei Gelenke mit dem Schienbein zusammen.
Die Kette nach oben
Fehlt unten Beweglichkeit, gleicht das Bein darüber aus. Das Knie dreht etwas mehr, die Hüfte arbeitet anders, und das Becken auf derselben Seite kann sich mit verändern. In Studien fällt auf, dass nach einem Umknicken oft auch die Hüftmuskeln derselben Seite anders arbeiten.
Merksatz
Verheilt heißt nicht immer wieder frei beweglich. Deshalb fragen wir in der Untersuchung immer nach alten Verletzungen, auch wenn sie Jahre zurückliegen. Im nächsten Teil geht es um Engstellen: wo Nerven im Bein unter Druck geraten können.
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Allgemeine Information, ersetzt keine Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären lassen.

